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Störungen beim beidäugigen Sehen
 
Augenbewegungen:
Folgebewegungen der Augen und Blicksprünge sind die motorische Basis für das Lernen von Lesen und Scheiben. Bei vielen Kindern gibt es Mängel im Bewegungsfluss der Augen, dadurch wird das Springen der Augen beim Abschreiben von der Tafel zur Irrfahrt.

Winkelstellung:
Das Einstellen der Augen auf einen bestimmten Winkel ist erforderlich, um im jeweiligen Abstand einfach zu sehen. Ist diese Einstellung zu langsam oder ungenau, so rutschen einzelne Buchstaben oder Wörter durcheinander oder werden teilweise doppelt gesehen.

Akkomodation:
Das Scharfstellen der Augen auf einen bestimmten Abstand ermöglicht erst die Erkennbarkeit von Schrift und Bild. Ist die Einstellung zu langsam oder wechselt sie ständig, so erscheint ein Text immer wieder unscharf.

Visualisation:
Um sich ein Bild machen zu können von dem was man sieht, braucht man Seherfahrung, die wiederum von der Qualität vieler Lernprozesse abhängt.

Das "Sehen" ist das Ergebnis vieler beteiligter Einzelfunktionen. Nur wenn alle Teilbereiche ineinandergreifen, besteht eine gute Leistungsfähigkeit.

Hier gibt es ein paar Beispiele wie Texte für Ihr Kind aussehen können.